Der See Fågelsjön

Kanuten bei Frostkilen am Voxnan, dem Fluss, in den der Fågelsjön abfließt.
Kanuten bei Frostkilen am Voxnan, dem Fluss, in den der Fågelsjön abfließt. Foto: Ulf Torberger, Public domain

Das Dorf liegt am Nordufer des Fågelsjön, eines fast acht Quadratkilometer großen Sees auf 408 Metern Höhe. Er erstreckt sich fünf Kilometer von Nordwest nach Südost und ist voller Inseln – Kvastholmen und Granholmen sind die größten, und viele der kleineren tragen finnische Namen aus der Siedlerzeit. Der See entwässert über den Fågelsjöån und den Tyckeln in den Voxnan und weiter in den Ljusnan.

Eine Badestelle gibt es keinen Kilometer von der Herberge entfernt, und Kanus und Fahrräder können bei STF Gästis (+46 657 300 30) gemietet werden. Eine Paddeltour zwischen den Inseln an einem hellen Sommerabend ist vielleicht der beste Weg zu verstehen, warum die Siedler hier blieben.

Nationalpark Hamra

Der barrierefreie Bohlenweg der Urwaldrunde im Abendlicht.
Der barrierefreie Bohlenweg der Urwaldrunde im Abendlicht. Foto: Erik Sund, CC BY-SA 4.0

Vier Kilometer südöstlich des Dorfes liegt der Nationalpark Hamra, eingerichtet am 17. März 1909 als einer der ersten neun Nationalparks Schwedens – und Europas. Ursprünglich wurden 28 Hektar Urwald geschützt; 2011 wurde der Park auf 1.383 Hektar erweitert und umfasst nun auch große Moore und den Svartån, einen Fluss, auf dem nie Holz geflößt wurde. Die Kiefern hier sind über 400 Jahre alt, und im Totholz wurden mehr als 450 Käferarten gefunden.

Der Park hat drei Eingänge. Vom Haupteingang führen die Urwaldrunde (3 km, teilweise barrierefrei) und die Svartån-Runde (1 km); der Hamra-Weg ist eine Tageswanderung von etwa sechs Stunden. Der Moor-Eingang und der Svartån-Eingang erschließen die Moore und den Fluss. Die Eingangsarchitektur des Parks erhielt 2013 den Siena-Preis. Mehr bei Schwedens Nationalparks.

Angeln

Der Fågelsjön gehört zum Fischereigebiet Finnmarken, zusammen mit rund dreißig weiteren Seen und Tümpeln – darunter Gällsjön, Storjättsjön, die Kölsjö-Seen, Tandsjön und die Voxnan-Seen. Barsch und Hecht sind am häufigsten; Forelle, Saibling, Maräne und Rotauge gibt es in vielen Gewässern, stellenweise auch Äsche, Zander, Bachsaibling, Kleine Maräne und Quappe.

Angelkarten
Online über iFiske. Bis 16 Jahre kostenlos.
Boot und Kanu
Fågelsjö: +46 657 300 30. Tandsjöborg: +46 70 633 09 75.
Kontakt
Vorsitzender Gjermund Kristensen +46 73 822 15 51, Schriftführer Hannes Schmidt +46 72 206 64 19.
Schutzhütten
Offene Schutzhütten an mehreren Seen; siehe Karte auf iFiske.

Wandern, Radfahren, Sammeln

Der Feuerwachturm auf dem Pilkalampinoppi, 645 m – Schwedens erster, von 1889.
Der Feuerwachturm auf dem Pilkalampinoppi, 645 m – Schwedens erster, von 1889. Foto: Johannes Larsson, CC BY-SA 4.0

Die Gemeinde Ljusdal gibt eine Rad- und Wanderkarte für Los und die Orsa Finnmark heraus, und die Waldwege rund um das Dorf eignen sich gut zum Radfahren. Im August und September ist der Wald voller Heidel- und Preiselbeeren, auf den Mooren wachsen Moltebeeren, und die Pilzsaison ist lang. Das schwedische Jedermannsrecht gilt – im Nationalpark dürfen jedoch nur Beeren und Speisepilze für den Eigenbedarf gesammelt werden, und Feuer sind nur an ausgewiesenen Stellen erlaubt.

Die gesamte Orsa Finnmark ist als Gebiet von nationalem Interesse für die Erholung ausgewiesen. Ausflugsziele: Stora Korpimäki (711 m, höchster Berg der Provinz, Naturreservat), Pilkalampinoppi (645 m) mit Schwedens erstem Feuerwachturm von 1889, Björnskalleholmen und das Forstmuseum auf dem Börningsberget.

Bären, Elche und andere Nachbarn

„Hier lebt man unter Elchen und Bären“, sagt man in Los, und das ist keine Übertreibung. Die Orsa Finnmark hat eine der dichtesten Braunbärenpopulationen Schwedens – das Skandinavische Bärenprojekt hat seine Feldstation in Tackåsen, ein Stück südlich in der Finnmark. Bären sind scheu und Begegnungen selten, aber reden oder singen Sie, wenn Sie im Spätsommer durch dichten Wald gehen, damit sie Sie kommen hören. Elche sieht man oft in der Dämmerung an den Straßen; fahren Sie vorsichtig, besonders auf der E45 im September und Oktober.

Winter

Schneebeladener Wald am Oreälven im April – der Winter ist lang in der Finnmark.
Schneebeladener Wald am Oreälven im April – der Winter ist lang in der Finnmark. Foto: Arild Vågen, CC BY-SA 4.0

Fågelsjö liegt auf gut 400 Metern im Landesinneren, und der Winter ist lang mit reichlich Naturschnee – normalerweise von November bis April. Der Schneemobilclub Loos-Hamra spurt ein Routennetz, das die Dörfer verbindet und weiter nach Sveg und Lillhärdal führt; der Club erhebt eine Routengebühr, die die Spurung finanziert – kaufen Sie vor der Fahrt eine Karte. In der Gegend gibt es Langlaufloipen, und der See wird zum Eisangeln und Schlittschuhlaufen genutzt, sobald das Eis trägt.

In den Winterferien veranstaltet die Region die Loos-Winterwoche. STF Gästis ist ganzjährig geöffnet und ein guter Stützpunkt für einen Winteraufenthalt.